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Argumente (kurz)

Hintergrund: Warum die neue Wahlrechtsinitiative?
von Manfred Brandt

Vier gute Gründe für ein faires Wahlrecht

FÜR MEHR BÜRGERRECHTE:

In keinem anderen Bundesland haben die Wähler weniger Einfluss darauf, wer in die Parlamente einzieht. Auf der Landesliste können Sie immer noch nur eine Partei ankreuzen und haben keinen Einfluss, wen sie damit wählen. Wir wollen, dass nicht die Parteien, sondern die Bürgerinnen und Bürger entscheiden, wer Abgeordneter wird.

FÜR MEHR DEMOKRATIE UND WENIGER FILZ:

Die innerparteiliche Hackordnung bestimmt heute schon Monate vor der Wahl, wer einen sicheren Listenplatz bekommt. Hamburgs Wähler haben darauf keinen Einfluss mehr. Das soll sich ändern, denn das letzte Wort müssen die Bürgerinnen und Bürger haben.

FÜR MEHR WÄHLEREINFLUSS:

Wer fünf Stimmen zu vergeben hat, gestaltet die Hamburger Politik stärker und effektiver mit als heute. Wähler können so differenzierter bestimmen, welche Politiker sie im Parlament haben wollen – und welche eben nicht. Das fördert auch das Niveau der politischen Auseinandersetzung.

FÜR EINE BESSERE HAMBURGER POLITIK:

Erst wenn die Menschen selbst bestimmen können, wer sie im Parlament vertritt, wird Politik nicht mehr über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg gemacht. Abgeordnete, die vom Wähler direkt gewählt werden, sind unabhängiger von ihren Parteispitzen, weil sie sich dem Auftrag ihres Wahlvolks verpflichtet fühlen.

Diese vier Gründe reichen Ihnen nicht?

Hier sind noch mehr gute Gründe für ein neues Wahlrecht für Hamburg.